Überlegungen zur Amplitude bei UHF-TE-Messungen an Transformatoren
Bridging the Gap Between UHF Detection and Conventional PD Assessment
Die Überwachung von Teilentladungen im Ultrahochfrequenzbereich (UHF) setzt sich in der Transformatorendiagnostik immer mehr durch, da neue Transformatoren zunehmend mit mehreren UHF-Sensoren ausgestattet werden. Doch eine entscheidende Frage bleibt unbeantwortet: Wie kann man das Risiko von Transformatoren mit Hilfe von UHF-Messungen bewerten, wenn die konventionellen IEC 60270-Normen die Ausfallschwellen in Pikokulomb definieren - eine Kalibrierung, die mit UHF-Nachrüstsensoren unmöglich ist?
Dieses technische Whitepaper von Qualitrol befasst sich mit der umstrittensten Herausforderung der Branche bei UHF-Messungen: Amplitudenmesswerte in dBm oder Prozent mit dem etablierten Pikokulomb-Risikobewertungsrahmen in Beziehung zu setzen, der definiert, wann eine Teilentladung zerstörerisch wird.
Was Sie entdecken werden:
Verstehen Sie, warum herkömmliche Teilentladungsüberwachungsmethoden - elektrische Messungen an Buchsenabgriffen und akustische Erkennung - grundlegende Einschränkungen in Bezug auf Empfindlichkeit, Lokalisierung und Anfälligkeit für externe Störungen aufweisen. Sehen Sie, wie diese Herausforderungen die Einführung der UHF-Technologie trotz ihrer Einschränkungen bei der Amplitudenkalibrierung vorangetrieben haben.
Entdecken Sie detaillierte experimentelle Ergebnisse, in denen Scheinladungsmessungen nach IEC 60270 mit gleichzeitigen UHF-Messungen sowohl in Testtanks als auch in Transformatormodellen verglichen werden. Entdecken Sie die überraschende Variabilität: Selbst bei derselben Entladungsquelle schwankt die scheinbare Ladung bei verschiedenen Impulsen zwischen 100 und 600 pC, während die UHF-Messungen eine gleichbleibende Wiederholbarkeit aufweisen.
Erfahren Sie die vier kritischen Bedingungen, die eine aussagekräftige Bewertung der UHF-Amplitude ermöglichen: Kenntnis des Standorts der Entladungsquelle, Einrichtung von Verfahren zur Überprüfung der Empfindlichkeit, Identifizierung des Defekttyps durch Musteranalyse und Verständnis der Signalausbreitungswege durch die Transformatorgeometrie.
Die Forschung zeigt, dass die direkte dBm-zu-pC-Umwandlung zwar umstritten und komplex ist, die genaue Lokalisierung der TE-Quelle mit Hilfe von Flugzeitverfahren jedoch der Dreh- und Angelpunkt für eine wirksame Risikobewertung ist und eine Korrelation zwischen UHF-Anzeigebereichen und etablierten CIGRE-Ausfallschwellen ermöglicht.
Laden Sie dieses wichtige Whitepaper herunter, um zu verstehen, wie eine ordnungsgemäße UHF-Implementierung und Lokalisierungsstrategien trotz Kalibrierungseinschränkungen eine aussagekräftige Bewertung des Transformatorenzustands ermöglichen.