Überspringen Sie zum Hauptmenü
Fallstudien

Fallstudie: 28 Stunden, die einen katastrophalen Transformatorausfall verhinderten

Wenn jede Stunde zählt: Wie die Echtzeitüberwachung einen Fertigungsfehler vor der Katastrophe aufdeckte

Nach zwei Jahren einwandfreiem Betrieb zeigte ein Übertragungstransformator eines großen US-Versorgungsunternehmens plötzlich Anzeichen eines katastrophalen Ausfalls. Diese Fallstudie dokumentiert, wie die Online-Analyse gelöster Gase einen eskalierenden thermischen Fehler im frühesten Stadium entdeckte - und damit das enge Zeitfenster nutzte, das nötig war, um einen Totalverlust der Anlage in Millionenhöhe zu verhindern.

Was geschah:

Am 18. Im Dezember 2018 um 20:00 Uhr begann die Konzentration gelöster Gase nach monatelangem stabilem Betrieb dramatisch anzusteigen. Innerhalb von 24 Stunden schlug der Serveron TM8-Monitor wegen gefährlicher Acetylenwerte Alarm, die auf eine Überhitzung des Metalls bei über 700 °C hinwiesen. Das Überwachungsgerät beschleunigte automatisch seine Abtastrate von 6 auf 24 Mal pro Tag und erfasste so Minute für Minute das Fortschreiten des sich entwickelnden Fehlers.

Die kritische Zeitlinie:

Mehrere Diagnosemethoden - Duval Pentagon, Duval Dreieck, IEC Rodgers Ratios - kamen alle zu derselben alarmierenden Schlussfolgerung: ein thermischer T3-Fehler, der heiße Metallgase mit zunehmender Geschwindigkeit erzeugt. Nur 28 Stunden nach der Entdeckung des ersten Gasanstiegs wurde der Transformator am 20. Im Dezember um Mitternacht sicher vom Netz genommen.

Die Entdeckung der Ursache:

Die Inspektion ergab eine lockere Mutter am PA-Kernstrang Phase 1, die eine örtliche Überhitzung verursachte. Eine Werksanalyse deckte das zugrunde liegende Problem auf: eine Beschädigung des Herstellungsgewindes, die eine ordnungsgemäße Anwendung des Drehmoments während der Montage verhinderte. Jahrelange Betriebsvibrationen hatten die gefährdete Verbindung allmählich gelockert, bis es zu einem thermischen Durchgehen kam.

Das Fazit:

Ohne kontinuierliche Überwachung wäre dieser Fehler an einem Wochenende unentdeckt geblieben und hätte mit ziemlicher Sicherheit zu einem katastrophalen Ausfall, einem verlängerten Stromausfall und potenziellen Kollateralschäden geführt. Diese Fallstudie liefert forensische Details zu Gasentwicklungsmustern, diagnostischer Interpretation und physischen Beweisen, die die Online-Überwachung als wesentliche Versicherung für kritische Anlagen bestätigen.

Laden Sie sich die tatsächlichen DGA-Trends, Inspektionsfotos und die stündliche Zeitleiste dieses Beinahe-Fehlers herunter.