Prüfung von Lichtbogenerkennung und -lokalisierung in einer 400-kV-GIS-Schaltanlage
Lichtbogenfehler in gekapselten gasisolierten Schaltanlagen erforderten bisher manuelle Inspektion – bis jetzt
Wenn ein Lichtbogenfehler innerhalb einer gasisolierten Schaltanlage (GIS) auftritt, wird die Fehlersuche zu einem kostspieligen Problem. Die gekapselten Schaltfelder, die GIS zuverlässig machen, verbergen gleichzeitig den Fehlerort. Traditionelle Methoden erfordern das Öffnen mehrerer Schaltfelder, die visuelle Inspektion jedes Abschnitts und die Hoffnung, das Problem zu finden, bevor Zeit und Geld aufgebraucht sind.
Für eine 400-kV-Schaltanlage mit langen Sammelschienen-Abschnitten und mehreren Feldern verlängert dieser manuelle Prozess Ausfallzeiten, erhöht Kosten und setzt Techniker Gefahren in Hochspannungsumgebungen aus. Jede Stunde, die mit der Suche nach der Fehlerquelle verbracht wird, bedeutet verlängerte Stromunterbrechungen, steigende Arbeitskosten und potenzielle Sekundärschäden an Betriebsmitteln durch wiederholtes Öffnen der Schaltfelder.
Energieversorgungsunternehmen stehen unter zunehmendem Druck, eine unterbrechungsfreie Stromversorgung aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten und Wartungskosten zu kontrollieren. Die Herausforderung wird noch kritischer beim Umgang mit energiereichen Lichtbogenereignissen, die erhebliche Geräteschäden und lange Ausfallzeiten verursachen können, wenn sie nicht schnell und genau behoben werden.
Das erweiterte Gen3 UHF-Teilentladungs-Überwachungssystem von Qualitrol ändert dies grundlegend. Bei Feldtests in einer 400-kV-Schaltanlage demonstrierte das System etwas, das Energieversorger seit Jahren benötigen: automatisierte Echtzeit-Lichtbogenerkennung und punktgenaue Lokalisierung – ohne ein einziges Schaltfeld zu öffnen.
Inhalt dieser Fallstudie:
Erfahren Sie, warum die gekapselte, unterteilte Bauweise von GIS-Betriebsmitteln solche Schwierigkeiten bei der Fehlerlokalisierung verursacht. Die Fallstudie erklärt die spezifischen Herausforderungen komplexer Schaltanlagen-Layouts und warum traditionelle visuelle Inspektionsmethoden nicht mehr tragbar sind.
Entdecken Sie, wie das Gen3-System vorhandene UHF-Sensoren in Kombination mit fortschrittlichen KI-Algorithmen nutzt, um echte Lichtbogenaktivität automatisch zu identifizieren und Hintergrundrauschen herauszufiltern. Das Dokument beschreibt die Signalverarbeitung, Cluster-Analyse und Lokalisierungsberechnungen, die eine automatisierte Fehlerpunktbestimmung ermöglichen.
Überprüfen Sie umfassende Validierungstests einschließlich simulierter Lichtbogensignal-Einspeisung, Niederspannungs-Empfindlichkeitsverifizierung und eines tatsächlichen Teilentladungsereignisses, das durch absichtliches Lösen einer Verbindung erzeugt wurde. Jeder Testtyp validiert verschiedene Aspekte der Systemleistung unter realen Betriebsbedingungen.
Sehen Sie quantifizierte Vorteile einschließlich reduzierter Ausfallzeiten, verbesserter Technikersicherheit durch minimierte Hochspannungsexposition, niedrigerer Wartungskosten durch gezielte Intervention und verbesserter Asset-Management-Fähigkeiten, die Energieversorgern helfen, regulatorische Anforderungen und Netzzuverlässigkeit einzuhalten.
Die Tests ergaben 100% genaue Erkennung und Lokalisierung in allen Szenarien – Ergebnisse, die einen grundlegenden Wandel in der Art und Weise demonstrieren, wie Energieversorger auf GIS-Lichtbogenfehler reagieren können.
Füllen Sie das Formular aus, um Zugang zur vollständigen Fallstudie mit detaillierten Testverfahren, Systemarchitektur-Diagrammen und tatsächlichen Feldergebnissen zu erhalten, die beweisen, dass diese Technologie unter realen Betriebsbedingungen funktioniert.