Wie ein Bergbauunternehmen mit unabhängiger Beratung die Kosten um über 60 % senkte
Ein Kupfer- und Goldunternehmen in Queensland sah sich mit einem verschlissenen Toshiba-Mühlenmotor und einem ursprünglichen Plan für eine vollständige Statorumwicklung konfrontiert. Eine unabhängige Untersuchung konzentrierte die Arbeiten auf das, was die Maschine tatsächlich benötigte. Das Ergebnis: Der Motor konnte schneller und zu über 60 % niedrigeren Kosten wieder in Betrieb genommen werden.
Schlüsselergebnisse
- 60 % Kostenreduzierung im Vergleich zu einer vollständigen Neuwicklung.
- Kürzere Ausfallzeiten mit einer gezielten Reparatur.
- Beweisbasierte Entscheidung gestützt durch Standardtests und Dokumentation.
Vor vs. Nachher
- Vorher (ursprüngliche Empfehlung): Vollständige Statorerneuerung aufgrund fehlender Keile (~10%) und beschädigter Endwicklungssortierschicht.
- Nachher (endgültiger Umfang): Gezielte teilweise Neuverkeilung der betroffenen Nuten und Aufbringen eines neuen Sortiermantels; Spulen und Kern werden aufgrund von Tests an Ort und Stelle belassen.
- Ergebnis: Schnellere Wiederinbetriebnahme mit kontrolliertem Risikoprofil und dokumentierten Testergebnissen.
Zeitplan in 3 Schritten
- Empfang und Inspektion (Tag 0-2): Demontage, Eröffnungsbericht, Testplanung.
- Entscheiden & Durchführen (Woche 1): teilweise Neuverkeilung; reinigen und neu auftragen einer leitfähigen Schicht.
- Prüfen &; Zurückgeben (Woche 2): Abnahmeprüfungen, Dokumentation, Versand und Unterstützung bei der Neuinstallation
Was wir gemacht haben
Wir haben die Standardbeurteilungen für rotierende Maschinen angewandt, um den Zustand des Statorkerns und der Wicklungen zu bestätigen, bevor wir uns auf den Umfang festlegen:
- Überprüfung der Dichtigkeit der Kante, um lose Keile zu lokalisieren und zu quantifizieren und eine gezielte Neuverkeilung zu planen.
- Kernprüfung mit niedrigem Fluss zur Überprüfung auf interlaminare Fehler in den Stator-Kernblechen.
- Optionale elektrische Prüfungen (Teilentladungs-Trend-/Punktprüfungen) zur Bestätigung des Wicklungszustands.
Warum dieser Ansatz funktioniert
Lockere Keile ermöglichen Stabbewegungen und Isolationsverschleiß; die Wiederherstellung der Keildichtheit stellt die mechanische Rückhaltung wieder her. Eine neue Planierschicht reduziert die elektrische Oberflächenbelastung an den Endwindungen. Wenn Keiluntersuchungen und Kerntests zufriedenstellend sind, ist nicht automatisch eine vollständige Neuwicklung erforderlich.
Unsere Lösungen
- Iris Power Stator Wedge Analyzer (SWA) - bewertet die Keildichtigkeit von Statoren und zeigt Trends für die Planung und den Nachweis nach der Reparatur an.
- EL CID™ Evolution-Stator-Kerntests mit geringem Fluss, um die Integrität der Lamellen zu bestätigen.
- TGA-B/TGA-S - tragbare Teilentladungsmessgeräte für Motoren und Generatoren.
- GuardII+-kontinuierliche Online-Zustandsüberwachung mit Datenerfassung auf Flottenebene und Trendanzeige über Iris Application Manager.
Ergebnisse
- Kosten: Über 60 % weniger als bei einer vollständigen Rückspulung.
- Zeit: kürzere Ausfallzeit durch einen begrenzten, klar definierten Umfang.
- Vertrauen: Prüfberichte werden archiviert, um die künftige Wartungsplanung zu unterstützen.
Wenn eine vollständige Rückspulung angebracht ist
- Kernprüfungen mit geringem Fluss weisen auf interlaminare Fehler hin, die eine Kernreparatur über einen begrenzten Umfang hinaus erforderlich machen.
- Kantenuntersuchung zeigt weit verbreitete Lockerheit oder Instabilität über den gesamten Stator hinweg.
- Elektrische Prüfungen weisen auf eine schwere Verschlechterung der Wicklung hin, die mit einem fortgesetzten Betrieb nicht vereinbar ist.